Grüner Tee

Grüner Tee ist nicht oxidiert, früher wurde dies unfermentiert genannt. Die Blätter unterliegen nach dem Dämpfen oder Rösten und Rollen keinem Oxidationsprozess. Sie kommen nicht mit Sauerstoff in Verbindung und lösen keine chemische Reaktion aus. Die Zellsäfte bleiben im Blatt und färben es nicht dunkel. Der Gerbstoffgehalt wird nicht reduziert sowie das Koffein nicht zerstört. Der Grüne Tee gilt als Muntermacher, er gibt sein Koffein langsam an den Körper ab.

Welcher ist dein Liebling beim Grüntee?

Grüner Tee aus Japan


In Japan ist Grüner Tee traditionell gedämpft. Die frisch geernteten Blätter erhitzen im Wasserdampf. Dieser Prozess stoppft die Oxidation auf schonende Weise. Durch die Stärke und Dauer des Dämpfens kitzelt man das bestmöglichste Aroma aus dem Grünen Tee heraus. Die wertwollen Inhaltsstoffe des frischen Teeblatts bleiben erhalten. Sie sind körperverfügbar gemacht. Die Blätter sind intensiv grün.
Der Japanische Grüntee schmeckt sehr frisch, leicht grasig und manchmal spinatig.
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Grüner Tee aus China

In China ist Grüner Tee traditionell geröstet. Das Rösten geschieht in großen Wok-Pfannen, dadurch ist die Oxidation gestoppt und die Teeblätter sind gleichzeitig konserviert. Die gerösteten Blätter sind grün-bräunlich. Der Geschmack ist etwas herber und rauchiger als beim Japanischen Grüntee.
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Grüner Tee aus Korea, Afrika, Indien und Nepal

Neben den großen Grüntee-Ländern wie Japan und China haben auch andere Länder hervorragende Grüntee-Sorten im Angebot.

Korea

Aus Korea kommt der edle Jongjak. Die Teeblätter sind im ersten Schritt gedämpft, sowie im zweiten Schritt geröstet. Die Teepflanzen wachsen auf fruchtigem Vulkanboden.

Afrika

In Afrika hat sich nach einem Versuchsanbau der Tansania Usambara Green etabliert. Er hat große gerollte Blätter und stammt direkt vom Fuße des Kilimandscharo.

Indien

Das Gebiet Assam ist wohl bekannter für seine Schwarzen Tee´s, jedoch stehen ihnen die Grünen Tee´s geschmacklich und qualitativ in nichts nach. Der Assam Jamguri ist ein frisch fruchtiger Grüner Tee, der auf fruchtbarem Boden im tropisch-feuchten Klima wächst.

Nepal

Aus Nepal kommt der fruchtig-süße Chiyabari, welcher nur kurz gedämpft ist. Die Teepflanze wächst in außergewöhnlicher Höhenlage sowie bei optimalem Klima in der östlichen Himalaya Region.

Möchtest du viel oder wenig Koffein im Grünen Tee?

Es kommt vor Allem auf die richtige Ziehzeit bei Grünem Tee an. Zieht er zu lang werden viele Gerbstoffe gelöst, die das Koffein unterbinden, zudem schmeckt er schnell bitter. Zieht er zu kurz kann nicht genügend Koffein gelöst werden. Es empfiehlt sich eine Ziehzeit von ca. 2 Minuten.


Je mehr Grüner Tee beschattet wird, desto mehr Koffein enthält er. Damit liegen der Gyokuro sowie der Matcha weit vorn. Auch Senchas haben etwas mehr Koffein als zum Beispiel der Alltagstee Bancha oder der Kukicha, welcher aus Stengeln besteht. Der Gunpowder gibt sein Koffein schnell ab und sorgt so für einen schnellen Energieschub.

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